STIPENDIEN UND WERKSTÄTTEN
In den letzten Jahren habe ich für meine Arbeit mehrere Stipendien erhalten und an unterschiedlichen Werkstätten im Bereich Übersetzen und Schreiben teilgenommen. Die intensive Auseinandersetzung mit den eigenen Übersetzungen und Texten sowie mit den Texten anderer habe ich dabei immer als große Bereicherung wahrgenommen.
(c) Constantin Rieß
Stipendien
Gottsched-Stipendium des Deutschen Übersetzerfonds
Für das Bildungsvorhaben: Kinder- und Jugendtheater im Fokus – Reflektieren, Vernetzen, Übersetzen, 2025
Frankfurt Übersetzer:innen Stipendium
der Frankfurter Buchmesse, 2022
Initiativstipendium des Deutschen Übersetzerfonds
für das Theaterstück Les Hardings der Dramatikerin Alexia Bürger, 2022
Berliner Übersetzerwerkstatt
Fortbildungsstipendium am Literarischen Colloquium Berlin, 2020
Johann-Joachim-Christoph-Bode-Stipendium des Deutschen Übersetzerfonds
für den Roman À la ligne des französischen Autors Joseph Ponthus, 2020
Georges-Arthur-Goldschmidt-Programm für deutsch- und französischsprachige Literaturübersetzer:innen
Stipendienprogramm der Frankfurter Buchmesse, des DFJW, der BIEF und Pro Helvetia, 2020
Werkstätten im Bereich Übersetzen
Tempus mit Ina Kronenberger
Webinar des Deutschen Übersetzerfonds, 2024
Schreibübungen mit Uljana Wolf
Webinar des Deutschen Übersetzerfonds, 2023
Kinderbücher übersetzen
Webinar des Berufsverbands für Dolmetscher:innen und Übersetzer:innen, 2023
Forum Theaterübersetzung
Werkstatt am Internationalen Theaterinstitut Zentrum Deutschland, 2021
Theater Transfer
Werkstatt für deutsch- und französischsprachige Übersetzer:innen zeitgenössischer Theaterstücke am Theater Poche in Genf, 2019
Hieronymus-Programm für Nachwuchsübersetzer:innen
am Europäischen Übersetzerkollegium Straelen, 2019
Werkstätten im Bereich Schreiben
Eine Erdnuss mit der Nase über die Ziellinie schubsen
Romanwerkstatt mit Julia Wolf am Hessischen Literaturforum, 2025-2026
Schreibseminar für angehende Profis
mit Olaf Petersenn am Literaturhaus Bonn, 2022
Nordtext XIX
Textwerkstatt mit Katharina Picandet vom Literaturhaus Schleswig-Holstein am Nordkolleg Rendsburg, 2022
Schreibwerkstatt der Literaturzeitschriften metamorphosen und Nocthene
an der Humboldt-Universität zu Berlin, 2018
Mitgliedschaften
VdÜ – Verband deutscher Übersetzer:innen literarischer und wissenschaftlicher Werke
drama panorama - forum für übersetzung und theater e. V.
(im Vorstand seit November 2025)
SSA – Société Suisse des Auteurs
Presse
Zum Roman Am laufenden Band. Aufzeichnungen aus der Fabrik von Joseph Ponthus
Matthes & Seitz Berlin, 2021
»Roman, Prosagedicht, Manifest, Aufschrei: Der französische Autor Joseph Ponthus zeigt mit seinem autofiktionalen Buch in eindrucksvoller Form, wie ausbeuterische Arbeitsbedingungen auch im spätkapitalistischen Europa Leben zerstören.«
– Ulrich Rüdenauer, Deutschlandfunk
https://www.deutschlandfunk.de/joseph-ponthus-am-laufenden-band-aufzeichnungen-aus-der-100.html
»Ein Buch mit Seltenheitswert.«
– Annette König, SRF
»Joseph Ponthus hat mit der Versform eine ungewöhnliche Form für den harten, zum Teil abstoßenden Alltag in der Fleischindustrie gewählt: Die Versform führt zur Rhythmisierung der Lektüre, transportiert die Leser:innen gewissermaßen ›am laufenden Band‹ durch den Fabrikalltag, zu dem die hohe lyrische Form zugleich einen spannungsvollen Kontrast bildet.«
– Stephanie Bremerich, analyse & kritik
https://www.akweb.de/gesellschaft/alltag-als-zeitarbeiter-fischfabrik-fleischfabrik-buch-joseph-ponthus/
»Unvergleichlich eindringlich.«
– Julia Kospach, trend (A)
»Der Ekel, die Brutalität, die fabrikmäßige Tötung von Lebewesen: Die massiven physischen und psychischen Belastungen einer erniedrigenden Knochenarbeit [...] beschreibt Ponthus detailliert auf eine sinnliche Weise, die die Grenzen des Erträglichen sprengt.«
– Thomas Schaefer, konkret
»Joseph Ponthus gibt in Am laufenden Band Einblicke in das ausbeuterische System des Fleischerei-Kapitalismus. Claudia Hamm und Mira Lina Simon haben den Versroman nahezu perfekt übersetzt.«
– Sebastian Fobbe, Tralalit
https://www.tralalit.de/2021/11/17/das-schlachthofproletariat/
»Joseph Ponthus ist ein faszinierendes Buch über die Arbeitswelt in den industrialisierten Metallbäuchen der Fleisch- und Fischindustrie gelungen.«
– Kai Sammet, Literaturkritik
https://literaturkritik.de/ponthus-am-laufenden-band,28577.html
»Täglich nach Schichtende schrieb Ponthus über die Absurditäten seines Alltags in den Fabriken. […] Der Rhythmus der Fabrik taktet nicht nur das Leben des schreibenden Leiharbeiters, sondern auch die Gestalt seines Buches: […] in freien Versen, fluide, ohne Punkt und Komma.«
– Elena Knerich, Bayrischer Rundfunk
Zum Kinderbuch Sun und Shiro und die gelbgepunktete Schlange von Hiyoko Imai
Kleine Gestalten, 2o21
»Eine sanfte Geschichte über Alltag und Natur«
»In Bilderbüchern wird das so erwachsene Weniger-ist-Mehr, das einen als Kind eher genervt hat, nicht so oft probiert. Es ist unwiderstehlich, wie sich hier zeigt.«
– Marlies Müller, Frankfurter Rundschau
https://www.fr.de/kultur/literatur/hiyoko-imai-sun-und-shin-und-die-gelb-gepunktete-schlange-apfels-kern-91181699.html
Zum Sachbuch Erinnern und Vergessen: Psychosoziale Arbeit mit Überlebenden der Shoah und ihren Nachkommen
Verlag Hentrich & Hentrich, 2020
»Wer sich mit der Wirkung zur Erinnerungskultur oder der diversen Maßnahmen gegen Antisemitismus befassen möchte, sollte die Texte dieses Buches aufmerksam lesen. Das Buch selbst bietet eine anregende und fundierte theoretische Grundlage für die meines Erachtens dringend erforderlichen empirischen Wirkungsstudien. Es zeigt, dass wir in der Praxis der offiziell-offiziösen Erinnerungskultur möglicherweise Grundlegendes verändern sollten.«
- Demokratischer Salon
https://demokratischer-salon.de/beitrag/die-sache-ohne-punkt/